Orchard of Life

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Playlist #20

Inara George - Turn On/Off
All Rise” - 2006 - free download on loosemusic.com


Editors - Munich
The Back Room” - 2005 - Pias Recordings (Rough Trade)


Monkeys Swallows The Universe -
Sheffield Shanty
The Bright Carvings” - 2006 - Thee SPC


Monkeys Swallows The Universe Jimmy Down The Well
The Bright Carvings” - 2006 - Thee SPC


Le Tigre My My Metrocard
Le Tigre” - 1999 - Wiiija/Beggars Group (Indigo)



Heinz Rudolf Kunze - Die Welt Ist Pop
Klare Verhältnisse” - 2007 - Ariola (Sony BMG)


Virginia Jetzt! - Bitte Bleib Nicht, Wenn Du Gehst
Land Unter” - 2007 - Vertigo Be (Universal)


Virginia Jetzt! - Mein Herz Ist Keine Wohnung
Land Unter- 2007 - Vertigo Be (Universal)

9.3.07 16:57, kommentieren

Hölle ohne Hintertür?

Da kennt man jemanden über ein Jahr lang, hatte regelmäßigen Kontakt zueinander, nicht mal schlechten dazu und was passiert wenn man sich "auf einmal" nicht mehr so gut versteht?

Wenn man sich begegnet tut man so als ob man sich nicht kennen würde. Total paradox. Sowas liegt mir überhaupt nicht, mach das aber trotzdem mit. Total bekloppt, so sind wir Menschen halt oder was..?

Wahrscheinlich nur damit ich meine Ruhe hab, bzw. vorgebe sie zu haben. Denn ich hab natürlich keine Ruhe, ich mag die gute Frau ja... und irgendwas an mir wird sie wohl auch mögen.

Ein gutes Beispiel des kindischen Verhaltens für Erwachsene... Man kann Dinge klären oder so tun als ob man sich nicht kennen würde. Da macht man sich es natürlich einfach, obwohl genau das bestimmt noch viel komplizierter ist. Die Mitmenschen sehen es halt nur nicht. Es ist tief in einem drin und verschafft einem Persönlichkeitsprobleme oder sowas.

Trotzdem halt ich erstmal meine Klappe. "Ist ja eh vergebens"... Dafür teile ich es hier niemandem schriftlich mit. Fürs Gefühl oder so. Bin ich hier eigentlich noch anonym...?

24.3.07 16:56, kommentieren

So ist das nunmal!

Das wütende Herz. ... kann nicht mehr warten. Wenn es brennt um uns herum und alles zerbricht und sich niemand darüber wundert, wir zusehen, uns aber nicht ansehen können, wenn trotzdem weiterhin beharrlich das Glas gehoben wird, dann bedarf es einer Ohrfeige, besser noch: eines Schlages mitten ins Gesicht. Die Welt mag sich gleichgültig drehen, ... tut es nicht. Es mag verwundern, dass da jemand sich aufregt, dass da jemand rumschreit. Jedoch ist nicht mehr die Zeit für ein wohlklingendes Wort, für Gefälligkeit oder den korrekt sitzenden Coolness-Filter. Im Gegenteil, es drängt. Es ist unangenehm und schmerzt. Weil es wahr ist. ... ist zurück als Superwaffe, als Antwort vor der Frage, als Räumungskommando, das nun im Zimmer steht oder um genau zu sein: Besitz davon ergreift.

Wie immer schont ... dabei weder sich noch die wenigen alten Maschinen, mit denen ... sich umgibt; verzerrt, übersteuert, lädt, überlädt und zündet, listet und dokumentiert unerbittlich eine verlorene Welt, zelebriert deren Untergang als ihren eigenen bis nichts mehr bleibt. Nichts mehr als der Krach, das Rauschen, der Rausch und die Stille. Und das Lachen. Bis nichts mehr da ist, nur der Rhythmus, das Tanzen und das Schreien und ein sich drehender Körper. Und doch: dieser Körper wird verteidigt.

... will nicht mehr warten, greift an und wird angreifbar und ist dabei so brutal wie verletzlich, so offen wie unmittelbar, so zärtlich und doch so unversöhnlich.



Die Frage worum, beziehungsweise um wen, es hier gehen soll ist gestattet. Wenn gleich die Antwort doch auch klar sein dürfte...

Monotekktoni ist zurück. Neues Album im Gepäck.

29.3.07 17:23, kommentieren